12. Juli 2014: Naziaufmarsch in Braunschweig

11 Jul

Noch Unbekannte Rechtsextreme rufen auf Facebook für den 12. Juli zu einer „Demonstration gegen Israel“ auf. Ursprünglich scheint die Idee einerdrohung Demonstration aus dem islamfaschistischen Lager zu kommen, welche Richtung genau ist zur Zeit noch unklar. Auch das Motto der Veranstaltung wurde mittlerweile in „Demo gegen Völkermord in Palastina“ (Fehler im Original) geändert und die Teilnehmerzahl geht bei Facebook stark auf die 1000 zu.

 

Auch die neonazistische Partei „Die Rechte Braunschweiger Land“ ruft auf ihrer Facebook-Seite zur Teilnahme auf. Wie im historischen Bündnis zwischen dem Mufti von Jerusalem und Adolf Hitler stehen auch hier deutsche und arabisch-moslemische Nazis Hand in Hand. Die „Mahnwache für den Frieden“ aus Braunschweig, die sich vor allem aus Verschwörungstheoretikern, Esoterikern, antisemitischen Zinskritikern und geistig Verwirrten zusammensetzt, ruft ebenfalls zur Teilnahme auf. Ob sich auch die Partei „Die Linke“, die in Essen an einer ähnlichen Veranstaltung teilnimmt, auch in Braunschweig für eine Teilnahme entscheidet, ist im Moment noch offen.flaggenstreit

 

Bereits vor einigen Jahren gab es in Braunschweig eine Demonstration gegen Israel. Es war einer der größten rechtsextremen Manifestationen in Braunschweig in der Nachkriegszeit. Offen wurden Flaggen der Terrororganisation „Hamas“ gezeigt, antisemitische Parolen gerufen und Menschen bedroht, die nicht in das Weltbild der moslemischen Nazis passten. Damals beteiligten sich auch stalinistische „Linke“ aus der antiimperialistischen Szene an dem Naziaufmarsch.

 

Die Lage hat sich jedoch geändert. In den Diskussionen zu der Veranstaltung am 12. Juli bedrohen sich Sunniten und Schiiten gegenseitig, Türken beschimpfen sich mal als kemalistisch, mal als zu religiös. Gegenseitig will man sich die „Hisbollah“-Fahne aus der Hand reissen, andere trachten wiederum danach „ISIS“-Flaggen zu zerreisse. Das hat dazu geführt, dass der Anmelder alle Flaggen verboten hat, die nicht einem Land entsprechen. Hier wird spannend zu beobachten sein, wie etwa die Salafisten aus Braunschweig auf iranische und syrische Flaggen reagieren, hitlerschließlich sind beide Parteien ja gerade dabei sich gegenseitig im Nahen Osten abzuschlachten – was nebenbei bemerkt, die ganze Veranstaltung noch absurder macht, wo doch Israel das kleinste Problem der Muslime ist, verglichen etwa mit dem Krieg in
Syrien und den Zuständen in nahezu allen moslemischen Ländern.

 

Da eine Gegenkundgebung weder absehbar ist, vermutlicherweise auch kaum von der Polizei vor dem wütenden Nazi-Mob geschützt werden kann bleibt einzigdie Hoffnung, dass sich die bis aufs Blut hassenden moslemischen Nazis gegenseitig erledigen. Die deutschen Nazis bekommen sowieso nichts hin und sind gesellschaftlich genauso isoliert wie die Spinner von der Montagsmahnwache.

 

 

nazis

 

 

In diesem Sinne: Gegen die palästinensische Konterrevolution!

„Die palästinensischen Massen haben nur eine Chance, die sie nicht ergreifen. Ihre Zukunft im emanzipatorischen Sinn liegt allein an der Seite Israels und gegen ihre Führung und die mit ihr verbündeten Staaten. Sie müßten eine Kulturrevolution radikalsten Ausmaßes veranstalten, die keine nationale Aussprache sein dürfte, sondern eine Selbstkritik in antinationaler Absicht – eine Selbstkritik, die mit der Kritik an jener verrohten und verrohenden Religion beginnen müßte, der man den Schein der Barmherzigkeit vom Gesicht reißen müßte, um das unbarmherzig unmenschliche Wesen dieser Zurichtungsanstalt für willenlose Volksgenossen kenntlich zu machen. Diese Religionskritik müßte anheben mit der schneidenden Kritik von Kollektivismus und Entbehrung und hätte an ihre Stelle das Lob des Individuums zu setzen, das in Luxus und Lust Erfüllung findet – die bittere Erkenntnis, daß dies unerreichbar ist, wäre der Anfang des Aufbegehrens gerade nicht gegen Israel, sondern gegen eine weltweite Vergesellschaftung, die all dies nicht zulassen will. Was den palästinensischen Massen nicht gelingt, ist nicht allein ihre Schuld und liegt möglicherweise auch objektiv außerhalb ihres Könnens. Doch was in den palästinensischen Autonomiegebieten mißlingt, muß nicht im Mißlingen der Kritik an diesen Zuständen enden. Jene, die weit eher in der Lage wären, am Beispiel Israel zu erkennen, wofür die palästinensische Aggression und ihre weltweite Unterstützung steht, denen seit Jahrzehnten vorzuwerfen ist, daß sie ihre zur Kritik nie gereiften Sehnsüchte dauernd auf periphere Aufstandsbewegungen projizieren, statt das Unwesen im eigenen Land zu bekämpfen – die Linke also steht vor einer Entscheidung, deren Ergebnis darüber befinden wird, ob sie unweigerlich Teil der moralischen Weltordnung sein und von Intifada zu Intifada eilen wird, oder ob sie sich auf die Seite der Emanzipation schlägt, also parteilich für ihren prekären, unter dem Zwang der unmenschlichen Verhältnisse Staat gewordenen Ausdruck, Israel, sich einsetzt und damit gegen jedes organisierte Volkstum agitiert, nenne es sich nun deutsch oder palästinensisch.“

Redaktion Bahamas

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